FSN - Tagesstruktur - Freiarbeit

Die Freiarbeit setzt sich zusammen aus Elementen des Selbstständigen Lernens, des Offenen Unterrichts und Projekt- und Gruppenarbeiten.

Die Schüler/innen wählen eigenverantwortlich ihre Lerninhalte aus und können mit Hilfe des angebotenen Materials, das viele Fachbereiche abdeckt (vor allem die Kernfächer) Themen erarbeiten, üben oder wiederholen.

Die Freiarbeit kann auch dazu genutzt werden, Pflichtaufgaben aus dem Fachunterricht bzw. kleinere Projekte zu bearbeiten. So lernen die Schülerinnen und Schüler, kontinuierlich an einem Thema zu arbeiten und sich auch in ihr Thema zu vertiefen, – im eigenen Tempo, mit eigenen Schwerpunktsetzungen, mit zunehmend eigener Planung und Reflexion.

 

Die Organisation des selbstständigen Lernens in einem Block verändert die Einstellung aller Beteiligten: Hier steht kein Fach auf dem Stundenplan, sondern hier muss man sich selbst organisieren, kann die Reihenfolge und oft auch die Themen oder die Arbeitsform selbst bestimmen und lernt, Abgabetermine einzuhalten. Besonders bei jüngeren Schülerinnen und Schülern sollten feste Dinge, die geübt werden müssen (Vokabeln, Grundrechenarten, Wochendiktat, usw.) visualisiert werden, so dass Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler den Überblick behalten.

Mit dem selbstständigen Lernen verbinden sich zahlreiche und wichtige Lernchancen: Jeder Schüler erhält die Gelegenheit, seine eigenen Lernstrategien zu entwickeln:

 

-Wo, mit wem, in welcher Zeit, in welcher Reihenfolge erledige ich meine Aufgaben?

-Muss ich manchmal meinen „inneren Schweinehund“ überwinden?

-Wie gelingt mir das am besten?

-Wem kann ich helfen, von wem könnte ich mir helfen lassen?

-Wo stehe ich bei einer längerfristigen Aufgabe, was fehlt noch?

-Kann ich mit meiner Arbeit zufrieden sein? Warum (nicht)?

 

Wichtig ist, dass die Planung, die begleitende Beratung und die Wertschätzung der Aufgaben nicht zu kurz kommen. Das Selbstständige Lernen muss so organisiert sein, dass auch Bereiche aus dem Fachunterricht erledigt werden können. Es bedarf einer vereinbarten Methode, Schwierigkeiten von Schülerinnen und Schülern schnell zu erkennen und gegenzusteuern (z.B. auch im Offenen Beginn und im Lernbüro).

 

 

Diese Visualisierung kann zum Beispiel spielerisch dadurch geschehen, dass jede Woche ein Turm gebaut wird, bei dem jeder Baustein für eine bestimmte Aufgabe steht; die Farbverteilung und Höhe des Turms bietet eine einfache und kindgerechte Gesprächsgrundlage für Beratungsgespräche.    

TERMiNE

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